Sedierung (lachgas) | Kosmo Dental Clinic (DE)

SEDIERUNG

IMG_4497_500pxLachgas (Distickstoffmonooxid, inhalative Sedierung) ist sicher und unschädlich, besonders geeignet für Kinder und für Erwachsene die eine große Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt und der Behandlung haben. Das Lachgas wird durch eine Nasenmaske eingeatmet. Jeder Patient bekommt seine eigene Maske. Der leichter Rausch ist sehr angenehm, reduziert im Großteil die Angst und bei den Kindern führt er zu Wachtraumen. Weil Distickstoffmonooxid eine betäubende Wirkung hat, können kleine Füllungen ohne zusätzliche Betäubung durchgeführt werden. Im Falle eines komplizierteren Eingriffes ist eine örtliche Betäubung höchstmöglich.

Während der Sedierung bekommt der Patient eine hohe Dosis Sauerstoff (um die 60%); die Dosis des Distickstoffmonooxid wird jedes Mal an die Reaktionen des Patienten angepasst. Der Patient ist bei Bewusstsein und kann Grundbewegungen machen.

Indikation zur Anwendung von inhalativen Sedierung N2O/O2:

  • Die Angstverringerung vor der Zahnärztlichen Behandlung bei Kindern und Erwachsenen
  • Eine große Angst vor dem Einstich,
  • Ein starker Brechreitz,
  • Nervenüberempfindlichkeit,
  • Lange, monotone oder höchst gefährliche Eingriffe,
  • Zahnbelagentfernung,
  • Behandlung von Kindern und Erwachsenen.

Krankheiten, bei denen die Anwendung von inhalative Sedierung als  Wahlmethode angebracht ist:

  • Asthma: weil N20 das Atmungssystem nicht reizt. Das Risiko eines Anfalles minimalisiert sich durch Stressabbau. Die Atmungsfähigkeit und Wohlbefinden des Patienten steigert der Hochgehalt des Sauerstoffes in der (um die 60%) Mischung.
  • Epilepsie: das Risiko eines Anfalles minimalisiert sich durch Stressabbau.
  • Herzkrankheiten: N2O beeinflusst das Herzgefäss- System nicht. Der Patient bekommt eine höhere Sauerstoffkonzentration (um die 60%), dadurch wird um 100% mehr Sauerstoff in die Kranzgefäße fließen (worauf weißt der Pulsoxymeter). Kein Stress bedeutet keinen zusätzlichen Sauerstoffbedarf.
  • Bluthochdruck: N2O beeinflusst nicht das Gefäß- System. Die Verringerung von Angst und Stress beeinflusst positiv den Blutdruck während des Eingriffes,
  • Hämophilie: betäubende Wirkung des N2O führt dazu, dass man in vielen Fällen keine Einstiche braucht.

Gegenindikation zur  Sedierung N2O/O2:

  • Verschluss der oberen Atemwege ( Erkältung, Mandelvergrößerung),
  • Psychische Erkrankungen,
  • Multiple Sklerose, Porphyrie, Myasthenia gravis,
  • Bronchiektasie und Lungenemphysem,
  • Alkoholismus,
  • keine Anzeichen für Mitarbeit.